Beware Of The Agent B. Trailer 2021

Der Pilotfilm zum Film.

 

Die Filmzeit: eine fiktive Zeit in ziemlich naher Zukunft...
Ein „worst case Szenario“, eine Extrapolation der höchst fragwürdigen Entwicklungen dieser Zeit: Korruptheit, Massenpsychose durch absolut übersteigerte Informationspolitik, massiver Medienmissbrauch sowie eine äusserst fragwürdige Digitalisierung aller Haptik: eine virtuelle „unwirkliche Realität“ nimmt überhand. Kulturelle, soziale, gesundheitliche und ökologische Werte werden durch eine anmassende, verdummende und aufgeblasene, populistische Politik in den Abgrund getrieben. Psychogene Verstümmelung, Desorientierung, Halluzination und Desinformation rücken zu ungunsten von Instinkt und direkter Erfahrung in den Vordergrund. Die Welt wird verwaltet von korrupten, aufgeblasenen Politikern, tendenziösen Fachleuten, Fachgremien, Statistikern und Institutionen. Ein bis in die kleinsten Zellen der Gesellschaft hineinwirkender Faschismus macht sich breit.

Im Vordergrund des Films stehen vier Charaktere, die den Zustand dieser Welt illustrieren: Es sind extreme Gestalten, welche den vordergründigen Normalstatus durchbrechen: der psychotische, spinnenartige Agent B., die höchst umtriebige, polypenartige und extrem gefährliche Lady Shine Sin, "Abyssus" der Bettler, der einem ultra zwiespältigen, höchst aggressiven Alien Fischwesen aus einer anderen Welt gleicht und schliesslich Harpy, der schizoide verbrecherische unter Verfolgungswahn leidende, einem angeschossenen wilden Tier gleichende Junky: Diese vier Figuren bilden im Cutup den Rahmen einer exzessiven und fiktiven Handlung.

Der Film ist ein am Rand der Unwirklichkeit gehaltenes Dokumentardrama über eine unwünschbare, unwirtliche Welt.

Der Soundtrack basiert auf der Komposition „Phylum “ von Alex Buess. Das Werk wurde in der ursprünglichen Fassung im Auftrag des Lucerne Festival für das Festival 2005 geschrieben und daselbst unter Mitwirkung des Ensemble Phoenix Basel mit Daniel Buess (Solo Schlagzeug und Elektronik) unter der Leitung von Jürg Henneberger und Cortex uraufgeführt.

 

Regie: Roger Graf, Musik: Alex Buess